M4 (105) "One-O-Five"

Ich wollte schon lange eine Wintertarnung probieren und entschied bei der Durchsicht des prall gefüllten Lagers, dass ein M4 (105) eine solche erhalten soll.

 

Nachdem der Sherman für den Groupbuild zum Thema Pazifik abgeschlossen war sollte das nächste Projekt etwas mit dem Thema Winter zu tun haben. Da ich neben gedrehter Munition noch diverse Set´s zur Aufwertung des 105 hier hatte, kam dieser nun nach Jahren des Wartens an die Reihe.

 

Der Bau verläuft recht Problemlos, die verbauten Set´s von Tiger Model Design werten das Modell enorm auf. Allerdings sollte man bei aller Liebe zur Detaillierung die Kosten nicht ganz aus den Augen verlieren, neben dem Grundbausatz kommt man da schnell auf Gesamtkosten von 120 Euro oder mehr.

Noch ein paar Worte zum Vorbild:

 

Der M4 (105) basierte auf der Baureihe M4 bzw. M4A3 und hatte zwischen 405 – 500 PS, angetrieben durch einen Continental-Whrigt oder Ford GAA Motor. Die Fahrzeuge mit der zuverlässigen 105mm Haubitze wurden ab Februar 1944 eingesetzt und sollten die Infanterie unterstützen.

 

Spätere Baulose erhielten die neuen HVSS – Laufwerke, mein Modell verfügt über das „alte“, übliche VVSS-Laufwerk.

Lackerierung

Um eine gleichmäßige und einheitliche Grundfarbe zu erhalten wurde das Modell mittels Sprühdose von Tamiya in Weiß grundiert. Um ein wenig auf den neuen Zug der mittlerweilen populären „Color Modulation“ oder „Black & White“ Techniken aufzuspringen, hab ich von beiden Techniken ein paar Einflüsse in meine Lackierweise einfließen lassen, hierzu kam von Alclad die schwarze Microfiller Grundierung zum Einsatz. Sehr tolle Grundierung, allerdings stinkt diese schon sehr und es sollte ordentlich gelüftet werden.

Letztlich ist das eigentlich nur bei einfarbigen Fahrzeugen interessant, hier kommt ja noch die Wintertarnung drauf und im Zuge der gesamten Alterung dürfte von den Effekten wenig über bleiben.

Die Grüne Grundfarbe mische ich mir einen x-beliebigen Farbton aus Olive Green und Grüngelb von Tamiya zusammen. Fragen Sie bitte nicht nach einem Mischungsverhältnis, das geschieht frei Schnauze und ist nicht reproduzierbar.

 

Der große Stern auf dem Heck sowie die „Registration Codes“ stammen von Archer, diese fanden sich noch im Fundus, die Sterne am Turm wurden mittels EDUARD Masken mit Tamiya Flat White auflackiert.

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