Batterie Todt

 

Die Batterie Todt, ursprünglich Siegfried, war während des Zweiten Weltkriegs eine deutsche Geschützstellung der Marine-Küsten-Artillerie am Cap Gris-Nez. Ausgestattet war sie mit vier 38-cm-Schiffsgeschützen mit einer Reichweite bis zu 55,7 km.

 

Am Cap Gris-Nez, einem Landvorsprung am Pas-de-Calais, der engsten Stelle des Ärmelkanals, wurde die Batterie Siegfried als befestigte Geschützstellung errichtet. Im September begannen die ersten Geschütze der Batterie mit der Beschießung Englands, im Februar 1942 erfolgte die offizielle Einweihung. Zu Ehren des Anfang Februar tödlich abgestürzten Fritz Todt, des Leiters der Organisation Todt, wurde die Batterie umbenannt.

 

Drei Bunker haben den Zweiten Weltkrieg ohne größere Beschädigungen überstanden. Einer wurde durch Sprengfallen, die durch zwei Franzosen ausgelöst wurden, völlig zerstört.

 

Ein Bunker beherbergt heute ein Museum, in dem unter anderem noch eine Tafel vorhanden ist, auf der die Geschützbedienung ihre Schüsse gegen England dokumentierte. Eines der zwei erhaltenen K 5-Eisenbahngeschütze steht im Außenbereich.

 

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